Helen Glaser
Behörden
- Mitglied
- Gemeinderat Stadt Zürich
- Mitglied seit
- 2010
- Kommission(en)
- SK DIB/TED
Politik
- SP-Sektion
- SP 7&8
- SP-Funktion
- Präsidentin SP Zürich 7 und 8
- Dafür engagiere ich mich:
Die soziale Herkunft hat bis heute den grössten Einfluss auf die gesellschaftlichen Chancen der Menschen in unserer Stadt. Es braucht faire Voraussetzungen, damit alle ein würdevolles Leben führen und sich ihren Fähigkeiten entsprechend entwickeln können. Chancengleichheit, Toleranz und Solidarität bleiben die Stützen unseres Zusammenlebens.
- Politische Interessen:
Chancengleichheit (siehe nachstehender Text)
Verkehr (öV)
Wohnbaupolitik
Raumplanung
Finanzen
Familienpolitik
Gesundheit
UmweltChancengleichheit:
Die soziale Herkunft hat bis heute den grössten Einfluss auf die gesellschaftlichen Chancen der Menschen in unserer Stadt. Das ist – leider – eine Tatsache. Denn es bedeutet, dass nicht alle dieselben Möglichkeiten zur Entwicklung und Entfaltung ihrer Fähigkeiten haben.
Dies erfahren Menschen zu ganz unterschiedlichen Zeitpunkten ihres Lebens. Betroffen sind verschiedene gesellschaftliche Gruppen: Familien (egal, ob ein oder zwei Elternteile arbeiten), Kinder im Schulalter, Jugendliche auf Lehrstellensuche, erwerbstätige und arbeitslose Erwachsene, Menschen aus anderen Kulturen, Betagte, Randständige.
Gleich werden nie alle sein in einer Gesellschaft, auch in unserer nicht. Das ist – zum Glück – auch eine Tatsache. Denn alle zusammen machen unsere Gesellschaft aus, machen sie farbig und spannend; wir lernen voneinander, können uns gegenseitig inspirieren (lassen). Die soziale Durchmischung ist grundlegend für eine gesunde und lebendige Gesellschaft.
Problematisch wird es dann, wenn die (materiellen) Unterschiede zunehmen, wenn die Gutbetuchten zur Referenz werden für das, was “normal“ ist. Wenn etwa die Wohnungspreise aufgrund der finanziellen Möglichkeiten der einen nach oben angepasst werden und als Folge davon andere wegziehen müssen. Wenn als Argumente für politische Entscheide vermehrt der Wettbewerb, die Wirtschaftskraft oder die Attraktivität als wirtschaftlicher Standort angeführt werden und soziale Faktoren und Solidarität nicht mehr (viel) zählen. Wenn die einen auf Kosten anderer immer reicher werden und ihnen alle Chancen und Möglichkeiten offen stehen, während ein anderer Teil der Bevölkerung gerade genug zum Leben und definitiv weniger und schlechtere Optionen hat, das eigene Leben frei zu gestalten und sich den Fähigkeiten und Interessen entsprechend weiter zu entwickeln. Hier beginnt die soziale Entmischung, macht sich Egoismus breit, droht die Chancengleichheit aus dem Gleichgewicht zu geraten.
Das ist es, was ich zunehmend – gerade auch in unseren Quartieren – beobachte und was mich beschäftigt. Dieser Entwicklung muss Einhalt geboten werden. Mit diesem Fokus möchte ich mich einsetzen für genügend (bezahlbare) Krippen- und Hortplätze; für ein Schulsystem, das alle Kinder optimal fördert; für genügend Ausbildungsplätze für alle, die den verschiedenen Fähigkeiten der Jugendlichen Rechnung tragen; für eine Wirtschaft mit attraktiven Arbeitsplätzen; für Sozialleistungen, dank derer alle genug zum Leben haben. Ich möchte an Projekten mitarbeiten, die es allen in unserer Gesellschaft ermöglichen, ein würdevolles und möglichst sorgenfreies Leben zu führen.
Chancengleichheit, Toleranz und Solidarität müssen wieder einen grösseren Stellenwert haben in unserem Quartier, in unserer Stadt, in unserer Gesellschaft, denn sie sind und bleiben die Stützen unseres Zusammenlebens.- Smartvote-Profil
- http://www.smartvote.ch/smartvote/popups/candidate_portrait/portrait_overview.php?cid=13758&eid=44
Persönliches
- Beruf
- wissenschafltiche Mitarbeiterin Bundesamt für Verkehr, Bern
- Meine sonstigen Interessen:
Mein erster Beruf ist Übersetzerin; dem bin ich fast 20 Jahre lang z.T. angestellt, z.T. selbstständig erwerbend nachgegangen. Mein zweiter Beruf ist Masseurin; ich hatte mehrere Jahre lang eine eigene Praxis in Zürich. Mein dritter Beruf ist Deutschlehrerin für Fremdsprachige; ich habe über Jahre in und um Zürich für eine kleine Privatschule Sprachunterreicht erteilt. Seit über 9 Jahren arbeite ich beim Bundesamt für Verkehr in Bern. Nach einem Nachdiplomstudium in öffentlicher Verwaltung habe ich mit Übersetzen aufgehört und innerhalb des Amtes die Stelle gewechselt; nun arbeite ich im Stab des Leiters der Abteilung Infrastruktur, was spannend ist und mir Spass macht. Es ist mir wichtig, meine Arbeitszeit für ein Thema einzusetzen, das mir am Herzen liegt.
In der SP bin ich seit bald 4 Jahren. Seit dem letzten Frühling bin ich Präsidentin der SP Zürich 7 und organisiere zusammen mit dem Präsidenten der SP Zürich 8 den Wahlkampf für unseren Wahlkreis - ich bin also mitten drin im Wahlkampf-Strudel ...
Neben Arbeit und SP bin ich durchaus auch für andere Dinge zu begeistern: ausgiebig Wandern und überhaupt frische Luft, Fitness und Schwimmen, Diskutieren und Lesen, Tanzen, Kino, Theater und noch so manches andere ...
Verlauf
- Auf sp-zuerich.ch seit
- 2 Jahre 13 Wochen


