Wirtschaft & Arbeit

Chancengleichheit für alle

An der gestrigen Ratssitzung hat sich eine Mehrheit des Rates für mehr Chancengleichheit und Toleranz bei der Personalpolitik der Stadt Zürich ausgesprochen.

Pragmatisch für den KMU-Standort Zürich

KMU bilden das Rückgrat der Stadtzürcher Wirtschaft. 99,4% aller Betriebe sind kleine oder mittlere Unternehmen, 70% aller Beschäftigten arbeiten in einem KMU. Deshalb ist es unbestritten, dass diese Betriebe in der Stadt Zürich attraktive Rahmenbedingungen vorfinden und auf nachhaltige Art gestärkt und gefördert werden.

Empörung über die Empörten

SP10-Gemeinderätin Simone Brander

Viel zu Reden gab im Gemeinderat ein Thema, das am Mittwoch gar nicht auf der Traktandenliste stand: Die Benützung des öffentlichen Raums durch empörte Aktivistinnen und Aktivisten auf dem Lindenhof, die gegen die Arroganz der Banken protestieren und sich neue Perspektiven im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenleben sowie für ein menschenwürdiges Finanzsystem einsetzen.

Offener Brief an die FDP zur KMU- und Gewerbepolitik

Liebe Freisinnige, wir freuen uns, dass die FDP in der SP nun wieder eine Mitstreiterin sieht und gemeinsame Projekte mit ihr plant. Die Zusammenarbeit zwischen SP und FDP hat in der Vergangenheit viele wichtige Errungenschaften ermöglicht, beispielsweise die AHV, die Vier-Säulen-Politik in der Drogenpolitik oder den berühmten historischen Parkplatzkompromiss.

FÜR EINE GEWERBEFREUNDLICHE STADT

Die SP ist die Partei für die Stadt Zürich und ihre BewohnerInnen. Entsprechend setzen wir uns seit jeher für ein KMU-freundliches und wohnliches Zürich ein: Im zentralen Bereich der Bereitstellung von zahlbaren Wohn- und Gewerberäumen haben wir  mit der Schaffung der Stiftung für preisgünstigen Wohn- und Gewerberaum (PWG) bereits einiges erreicht.

Wild West auf städtischen Baustellen?

Zwei Postulate eingereicht von SP, Grünen, AL und GLP sorgten für eine hitzige Debatte im Gemeinderat. Gefordert wurde, dass die Bestimmungen zur wöchentlichen Höchstarbeitszeit und Samstagsarbeit wie sie im Landesmantelvertrag (LMV) festgelegt sind, auch auf den städtischen Baustellen eingehalten werden.

Wir haben ein Ziel: gleich viel!

Bei den Banken und Versicherungen verdienen Männer 40 Prozent mehr als Frauen. Das Boni-System fördert die Ungleichheit. Am Bankenplatz Zürich nimmt die Lohnschere wieder zu.

Heutiger Steuerwettbewerb schadet 99 Prozent der Bevölkerung

Anita Thanei

Gehören Sie zu den oberen Zehntausend? Wenn Nein, dann können Sie der Volksinitiative "Für faire Steuern. Stopp dem Missbrauch beim Steuerwettbewerb" getrost zustimmen. Für 1 Prozent der Bevölkerung werden laufend Steuern gesenkt, die zu massiven Steuerausfällen führen. Als Folge davon wird gespart: Bei der Bildung, bei Infrastrukturbauten. Betroffen davon ist die Mehrheit der Bevölkerung.

Abzocker belohnen – das Volk bestrafen?

Die Arbeitslosenversicherung ist in der Krise der Garant für soziale Sicherheit und als Stabilisator wirkungsvoller als jedes Konjunkturprogramm. Ursache für das heutige Defizit ist keineswegs die Leistungshöhe der Arbeitslosenversicherung, sondern eine übertriebene Senkung der Beitragssätze (basierend auf unrealistisch tiefen Annahmen für die Anzahl Arbeitslosen).

1:12!

Was wir heute über die UBS in der Zeitung lesen müssen, ist ein Hohn. Ein Affront allen Menschen gegenüber, die täglich arbeiten gehen und ehrlich ihr Geld verdienen. Und vor allem ist es eine Frechheit denjenigen Menschen gegenüber, die ihren Job verloren haben oder die um ihren Job bangen. Menschen, die jeden Franken drei Mal in der Hand umdrehen müssen, bevor sie ihn ausgeben.

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