Keine Zwangsmassnahmen bei Ausschaffungen
Am vergangenen Mittwoch, den 17. März, ist ein junger Asylsuchender aus Nigeria bei einem Ausschaffungsversuch ums Leben gekommen. Das Opfer war gefesselt und wehrte sich, das Flugzeug zu besteigen. Es ist möglich, dass das Opfer als Folge der Zwangsmassnahmen erstickt ist. Die SP-Gemeinderatsfraktion verlangt nun Klarheit. Wir unterstützen die Forderung nach einer Untersuchung der Todesursachen durch eine unabhängige Institution, beispielsweise das Committee against Torture des UNO-Hochkommisariats für Menschenrechte und fordern den vollständigen Verzicht auf Zwangsausschaffungen in dieser Form.

