"Grundeinkommen für alle" trifft Martin Waser

Laut Häne, Jacomella und Muther kann jeder ein König sein.

Raffael Jacomella traf sich heute im "Imagine" am HB mit Martin Waser. Daniel Häne und Martin Muther, die Gründer der Facebook-Gruppe "Grundeinkommen für alle", nahmen ebenfalls am ersten Treffen teil. Daniel Häni hat sich bereits eingehend mit diesem Thema beschäftigt und schenkte allen Anwesenden als erstes die DVD von "Grundeinkommen". Der Film, der sich mit diesem Thema beschäftigt, wurde von ihm in Zusammenarbeit mit Enno Schmidt gemacht. Sein Fernziel für seine Vision ist eine Volksinitiative. "Das Volk soll dann über diesen Kulturimpuls abstimmen", sagte Häni.

Martin Waser hatte ein offenes Ohr für die Argumente der Initianten. Dennoch war er skeptisch: "Meiner Meinung nach ist diese Idee sehr abstrakt", gab der Sozialvorsteher zu Protokoll.

Dennoch findet er, dass diese Diskussion geführt werden müsse und schlug darauf abzielend vor, eine Podiumsdiskussion zu veranstalten, bei der Teilnehmer aus verschiedenen Lagern ihre Meinungen austauschen können. Dieses Podium ist für den kommenden Frühling geplant.

Jacomella, Muther und Häni schienen sehr zufrieden mit dieser Idee.

"Meiner Meinung nach ist diese Idee sehr abstrakt"

Ist ja schon merkwürdig, wie man so eine konkrete Idee wie das bedingungslose Grundeinkommen als Sozialvorsteher abstrakt finden kann! Vielleicht ja nur deswegen, weil man sich (noch) nicht vorstellen kann, wie sie zu verwirklichen wäre? Hoffentlich nicht wegen mangelnder Ideen, was man selbst tun würde, wenn man durch das Grundeinkommen plötzlich so frei wäre, das zu tun, was man heute als abstrakte Idee nicht wagen würde? 

Vorstellungskraft

Abstraktionsvermögen und Vorstellungskraft zeichnen uns Menschen ja aus.

Gewiss weniger abstrakt als der Wohlstand aus dem Spielkasino

Nicht die Entlassungen und die Arbeitslosigkeit sind das Hauptproblem für die Menschen, es sind die manigfaltigen NACHTEILE die sie dadurch erfahren. Daran sollten die Gewerkschaften und der Staat arbeiten. Menschen wiederum die Arbeiten, erhalten so nicht nur Anerkennung für ihre Arbeit durch Mehrverdienst, sondern auch die Sicherheit in Ruhe einen für sie geeigneten Arbeitsplatz zu suchen. 

Die Gesellschaft muss damit fertig werden, dass Vollbeschäftigung nur dann erhalten werden kann, wenn ein Teil der Arbeit ausserhalb der Marktwirtschaft geleistet werden kann. Ein Grundeinkommen kann sehr wohl an Bedingungen gekoppelt werden, die der Gemeinschaft Nutzen bringen kann. So könnte man zum Beispiel junge Menschen dazu verpflichten, wenn Grundeinkommen das einzige Einkommen wäre, eine Weiterbildung zu besuchen. Solche Bedingungen sollten nicht bezahlte Arbeitsplätze konkurrieren, jedoch sollte ein System mit Grundeinkommen die Wiedereingliederung Arbeitsloser Menschen in den Arbeitsprozess oder in Gemeinschaftsarbeit fördern.

Für die Gesellschaft wäre es enorm wichtig, Reichtum und Arbeit differenzierter zu deuten, denn ohne einen solchen Entwicklungsprozess, hin zu einer anderen Deutung, wäre ein Grundeinkommen schwer umzusetzen. Ein Grundeinkommen ist letzlich aber Notwendig, um im Sinne der Nachhaltigkeit die Ressourcen der Erde zu schonen und trotzdem Hungerkatastrophen sowie soziales Elend zu verhindern.

Abstrakt???

Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens war auch für mich abstrakt, als ich mich noch nicht damit beschäftigte.

Nicht die Entlassung

Nicht die Entlassungen und die Arbeitslosigkeit sind das Hauptproblem für die Menschen, es sind die manigfaltigen NACHTEILE die sie dadurch erfahren. Daran sollten die Gewerkschaften und der Staat arbeiten. Menschen wiederum die Arbeiten, erhalten so nicht nur Anerkennung für ihre Arbeit durch Mehrverdienst, sondern auch die Sicherheit in Ruhe einen für sie geeigneten Arbeitsplatz zu suchen. 
Die Gesellschaft muss damit fertig werden, dass Vollbeschäftigung nur dann erhalten werden kann, wenn ein Teil der Arbeit ausserhalb der Marktwirtschaft geleistet werden kann. Ein Grundeinkommen kann sehr wohl an Bedingungen gekoppelt werden, die der Gemeinschaft Nutzen bringen kann. So könnte man zum Beispiel junge Menschen dazu verpflichten, wenn Grundeinkommen das einzige Einkommen wäre, eine Weiterbildung zu besuchen. Solche Bedingungen sollten nicht bezahlte Arbeitsplätze konkurrieren, jedoch sollte ein System mit Grundeinkommen die Wiedereingliederung Arbeitsloser Menschen in den Arbeitsprozess oder in Gemeinschaftsarbeit fördern.
Für die Gesellschaft wäre es enorm wichtig, Reichtum und Arbeit differenzierter zu deuten, denn ohne einen solchen Entwicklungsprozess, hin zu einer anderen Deutung, wäre ein Grundeinkommen schwer umzusetzen. Ein Grundeinkommen ist letzlich aber Notwendig, um im Sinne der Nachhaltigkeit die Ressourcen der Erde zu schonen und trotzdem Hungerkatastrophen sowie soziales Elend zu verhindern.

_________
Name: mariankilgore
Webseite: sejour tunisie

Grundeinkommen für alle

Ein Grundeinkommen ist nicht abstrakt. Im Kanton Zürich verfügt bereits jede/r 12. - das sind 8% der Wohnbevölkerung - über ein Grundeinkommen!

Laut Angaben des Statistischen Amtes (ZH, 2008) sind 8% aller Zürcher Vermögensmillionäre. Bei einer jährlichen Verzinsung von bspw. nur 3% sind das mindestens 30'000 CHF im Jahr / 2'500 CHF im Monat  - und das ohne auch nur einen Finger krumm gemacht zu haben.

Ein Grundeinkommen für nur 8% der Bevölkerung ist ungerecht!

Ich fordere ein Grundeinkommen für alle!

Die nächsten Termine

Newsletter SP Stadt Zürich

Bleiben Sie auf dem Laufenden!

Mehr Informationen zur SP