Das Tram nach Affoltern
Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs ist eine der zentralen Forderungen der SP. Wir im Kreis 11 verlangen insbesondere die Erschliessung des Quartiers Affoltern mit einer Tramlinie. Die heutige Erschliessung mit der halbstündlichen S6 und den zwei Buslinien 32 und 62 genügen nicht. Der Bahnhof ist nicht für alle Affoltermer in fussgängiger Entfernung und die zwei Buslinien führen nicht direkt bis ins Stadtzentrum. Die Fahrzeuge der Linien 32 und 62 sind oft überfüllt und wer erst am Zehntenhausplatz zusteigt muss oft stehen bleiben. Zudem ist die Wehntalerstrasse zunehmend vom motorisierten Individualverkehr überlastet. Dies führt zu Staus, in denen auch die Busse stecken bleiben.
Darum unsere Forderungen:
- Als Sofortmassnahme eine eigene Busspur zwischen Neu-Affoltern und dem Zehntenhausplatz
- Die Aufnahme einer Tramlinie nach Affoltern in die Planung von VBZ und ZVV
- Die Projektierung der konkreten Ausgestaltung der Tramlinie
- Den Ausbau der Tramlinie bis Regensdorf
Eine Möglichkeit ist die Verlängerung der Linie 15 über Radiostudio und Neu-Affoltern nach Affoltern. Aber auch ein Ast nach Oerlikon ist ein zusätzlicher Gewinn für die Erschliessung von ganz Zürich-Nord.
Um unseren Forderungen Nachdruck zu verleithen veranstalten wir einen Tramzug nach Affoltern. Dieser findet am 13.02.2010 von 14:00 bis 15:00 zwischen der Bushaltestelle Glaubtenstrasse und dem Zehntenhausplatz statt. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen auch ihrem Wunsch nach einem Tram nach Affoltern Nachdruck zu verleihen. Und wir freuen uns doppelt, wenn auch alle Freunde und Verwandte gleich an den Tramzug mitkommen.




Mehr Realismus statt völlig unsinnige Forderungen
Da eine neue Tramlinie, dort eine neue Tramlinie... Tram-Träume sind derzeit offenbar populär. Tatsache ist aber, dass der ZVV seine Preise erhöht und seine Leistungen abbaut. Eine vernünftige Entwicklung des ÖV in der Stadt Zürich ist nur möglich, wenn der Vertrag mit dem ZVV gekündigt wird. Statt Geisterlinien in der Agglomeration zu subvenbionieren, soll das Geld dort eingesetzt werden, wo es sinnvoll ist und geschätzt wird.
Re: Mehr Realismus statt völlig unsinnige Forderungen
Wir dürfen uns nicht der bürgerlich dominierten Sparlogik des Kantons unterwerfen. In der Stadt Zürich haben wir zum Glück die Steuern nicht soweit abgesenkt, dass wir uns gar keinen Service Public mehr leisten können.
Darum dürfen wir hier auch neue Tramlinien fordern. In der Stadt Zürich ersticken wir sonst im motorisierten Individualverkehr und müssen dringend den öffentlichen Verkehr und insbesondere das kapazitätsstarke Tramnetz weiter ausbauen.
Und das Quartier Affoltern ist das grösste Quartier der Stadt Zürich ohne Tramanschluss und sicherlich auch das schnellst wachsende. Diese Dynamik ist bei der Planung von VBZ und ZVV leider nicht erkennbar.
Der Samstag kann kommen
Das Tram ist parat:
Und wir freuen uns alle auf einen fröhlichen und gutbesuchten Umzug.