Geben Sie Ihren Senf dazu!

Ja, Zürich Kreis 1 & 2 sind spitze! Aber Kleinigkeiten, die uns zu etwas Grösserem anregen, gibt es immer. Und genau dahin führt meine Reise. 

Was hätten die Anwohner lieber? Was mögen die Anwohner weniger? Was stört die Anwohner? Die grossen Themen wie Wohnen, Verkehr, Familie, Energie werden stets aufgegriffen und politisiert. Doch was, wenn mich einfach welche Kleinigkeiten stört, von denen vielleicht im Quartier viel geredet wird, diese aber immer im Hintergrund bleiben?

Was also, wenn mich zum Beispiel die Bushaltestelle nervt? Was, wenn ich mich im Park nicht mehr wohl fühle? Was, wenn ich keinen Platz für mein Fahrrad habe? Was, wenn mich die freilaufenden Hunde in der Allmend beängstigen? 

Solche und ähnliche Anregungen möchte ich zugeschickt bekommen. Wenn jeder seinen Senf dazu gibt, können wir die kleinen, versteckten Anliegen so optimieren, dass Zürich und ihre kleinen Quartiere Spitze für alle wird!

Und so beginnt dieses Blog. Jedes erhaltene Argument wird hier anonym veröffentlicht und kommentiert. Mal schauen, was sich alles ansammelt und was am Ende dabei heraus kommt. Ich bin gespannt!

Anliegen # 1: Sauberkeit

 

Zürich ist eine der saubersten Grossstädte der Welt und wir hoffen, dass das auch so bleibt.

Mag sein, dass Singapore ein klein wenig sauberer ist als Zürich. Aber auch nur, weil die dort unzählige Vorschriften und Regeln haben. Ansonsten kenne ich keine weitere Stadt, die so sauber ist wie Zürich.

Nicht zuletzt geht dabei unser Dankeschön an das Reinigungsteam der Stadt Zürich: Sie schaut zum Rechten auf Strassen, Trottoirs und Parkanlagen, pflegt Bäche und den Zürichsee. 9'400 Tonnen Abfall kommen so jährlich zusammen, davon können rund ein Viertel wiederverwertet werden.

http://www.stadt-zuerich.ch/ted/de/index/oeffentlicher_raum/sauberkeit_und_sicherheit/reinigung.html

 

Anliegen # 2: Sicherheit

 

Zürich verbessert sich permanent in Thema Sicherheit.

Viele Quartiere konnten in Zürich in den letzten Jahrzehnten dank sozialer, realer Politik wieder aufgepeppt werden. Um einige davon zu nennen:

  •     Platzspitz
  •     Letten
  •     Escher-Wyss-Platz
  •     Kreis 4
  •     Seefeld

Wichtig ist nun, dass wir die Sicherheit aufrecht erhalten können. Mit dem neuen Projekt "Respekt" der Stadtpolizei Zürich tut sich die Polizei leider vielmehr blamieren als den Helden von Zürich zu spielen (siehe Artikel vom Tagesanzeiger vom 3.12.09, http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Wie-sich-die-Polizei-wieder-Re...).

Die Prävention ist aber dennoch auf gutem Wege. Es geht dabei darum, eine nachhaltige Veränderung zu bewirken. Die Fachstellen prüfen, unterstützen und initieren regelmässig verschiedene Aktionen und Projekte. Prävention - die günstigste und wirkungsvollste Methode, damit Zürich weiterhin sicher bleibt.

 

Anliegen # 3: weniger Baustellen + deren schnellere Abwicklung

 

Grundsätzlich können wir froh sein, dass sich die Stadt stets bemüht, unsere Strassen zu reparieren. Unglücklich ist aber tatsächlich der Zeitpunkt aller Baustellen. Durch die EM (sagt das Tiefbauamt) mussten viele, grössere Baustellen mehr oder weniger zum gleichen Zeitpunkt beginnen. Hinzu kommt, dass die Baustellen so lange da sind. Können wir aber die schnellere Abwicklung wirklich vorantreiben? 

Dieses Anliegen bezieht sich besonders im Raum Waffenplatz/Hügelstrasse. Ich stimme vollkommen zu. Zum Glück sind aber diese Baustellen soeben fertig geworden. In nächster Zeit sollten auch schon die Deckbeläge eigebaut werden. 

http://www.stadt-zuerich.ch/ted/de/index/taz/bauen/baustellenliste_a-z.html

 

Anliegen # 4: FC Red-Star Zürich in die 1. Liga

Mit hartem Training ist alles möglich!

Ich fordere hiermit unsere Enge-Fussballer auf, bis zum 4. April 2010 jeden Sonntag eine Stunde auf der Allmend zu joggen. (Für Nicht- und Hobby-Fussballer genügt auch eine halbe Stunde, smile)

Am 11. April 2010 nehmen wir dann gemeinsam als Quartier Enge am Zürich-Marathon teil!

http://www.zurichmarathon.ch/

Anliegen # 5: FKK-Zone am Rietpark

Hmm... Da muss wohl jemand Gefallen haben an den Körper-Landschaften von der Enge. Interessant. 

Anliegen # 6: Busse für falsch fahrende Fahrradfahrer

Hier wird mehr Disziplin gefordert, damit auch Fussgänger sicherer sind in Pärken, auf den Trottoirs und wo "allgemeines Fahrverbot" herrscht.

 

Das Problem könnte man einfacher lösen: mehr Velowege in der Stadt!

Das Gute daran: die Stadt möchte den Anteil des Veloverkehrs bis Ende 2010 auf 12% steigern (Stand 2007: 6.4%). Anbei die Teilstrategie "Veloverkehr" der Stadt Zürich:

 

http://www.stadt-zuerich.ch/content/dam/stzh/ted/Deutsch/taz/Fachunterlagen/Publikationen_und_Broschueren/Verkehr/Mobilitaetsstrategie/Teilstrategien/teilstrategie_veloverkehr/Teilstrategie_Veloverkehr_Kurzfassung.pdf

 

 

Anliegen # 7: Stärkung der Mieterrechte

Zwar haben wir Mieterschutzverband, aber trotzdem trauen sich nur die Wenigen, rechtlich gegen die Vermieter zu gehen. Kann ich auch verstehen, denn das ganze Verfahren ist so komplex, braucht so viel Energie, Zeit und Kraft, dass man es sich zweimal überlegt.

Voraussichtlich kann ich nur eine Rechtsschutzversicherung empfehlen, ca 200.-/Jahr.

Anliegen # 8: Hundefreie Zone auf der Allmend

Für Sportler, insbesondere Jogger, ist es auf der Allmend sehr mühsam.

Hundezonen auf der Allemnd

Das neue Allmend-Konzept wird getrennte hundefreie Zonen aufweisen, wo auch im Sommer man am Sihlufer sünnelen knn ohne, dass gerade der Poldi dir das Gesicht vollschlabbert. Es ist ach klar, dass Tiere einen Auslauf brauchen. Da sollen beide Interessen an einander vorbeikommen können. Mehr Toleranz auch hier ist verlangt.  

Anliegen # 9: Radweg zwischen Waffenplatz und Sihlcity

Vor allem vom Sihlcity herkommend ist der Radweg für Fussgänger absolut bedrohend. 

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