SP-Stadtratskandidatin Claudia Nielsen

Claudia Nielsen, 1962, Dr. oec. Im Gemeinderat seit 1994, Unternehmerin seit 1999.
Die Ökonomin wohnt in einer Genossenschaftswohnung im Kreis 4 und arbeitet beim Helvetiaplatz als Beraterin sowie im Teilpensum als Deutschschweizer Geschäftsführerin von Oikocredit, einer privaten Mikrokredit-Institution. Zudem übernimmt die ehemalige Verwaltungsratspräsidentin der Alternativen Bank Schweiz als Mitglied oder Präsidentin von Leitungsgremien Verantwortung für verschiedene Genossenschaften, Stiftungen oder Aktiengesellschaften.
In der SP Stadt Zürich ist sie seit 1992 aktiv, von 1993 bis 1999 als Parteisekretärin und seit 1994 als Gemeinderätin für den Kreis 3. Aktuell präsidiert sie die Gemeinderats-Kommission für Polizei, Tiefbau, Entsorgung und Industrielle Betriebe, früher leitete sie die Verkehrskommission. Claudia Nielsen hat in vielen Bereichen der Politik an vorderster Front mitgewirkt und konkrete Erfolge erzielt: Als Beispiele wären das autofreie Limmatquai und bald der Münsterhof, Geothermie, Parks in Zürich-Nord, mehr Lehrstellen in der Stadtverwaltung, Sicherheit in der Bäckeranlage oder ein Glasfasernetz in öffentlicher Hand zu nennen.
Über Zürich, die Politik und sich selber sagt Claudia Nielsen:
«Die unterschiedlichsten Menschen und Lebensformen machen Zürich ebenso aus wie das soziale Auffangnetz. Ich schätze auch, dass Zürich ausgedehnte Wälder, inspirierende Kultur, vielfältige Quartiere und einen hervorragenden öffentlichen Verkehr zu bieten hat. Zu meinen Leidenschaften gehören kleine und grosse Entdeckungsreisen, sowohl in der unmittelbaren Umgebung als auch in entfernteren Gefilden. Mich inspirieren die Einblicke, die sich dabei immer wieder bieten – sei es in die Technologie innovativer Energieprojekte, das Leben im Bündner Bergtal oder im Vorort von Damaskus, sei es während einer Nacht als Beobachterin im Streifenwagen der Stadtpolizei, den Debatten an einer Banktagung oder eines Beratungsauftrags für ein multinationales Unternehmen.
Die Politik soll Visionen aufzeigen und konkrete Lösungen erwirken. Im Stadtrat braucht es dafür Menschen, die wissen, was sie erreichen können. Führungserfahrung, Wirtschaftswissen und die Fähigkeit, rasch den Kern eines Problems zu erkennen, befähigen mich zu diesem Amt. Ich werde eine SP-Stadträtin sein, die nicht auf den Mund sitzt und sich Unbequemem stellt – aber auch eine, die für neue Ansätze und Ideen offen ist und zuhören kann.»
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Blog
Geothermie: Gemeinsam in die Tiefe gehen
Wie lange das Erdöl noch hält und wie teuer es wird, wie sicher AKWs sind, wie es mit dem CO2 weitergeht: Darüber streiten sich die Fachleute schon lange. Sicher ist für mich: Irgendwann ist das Erdöl zu Ende, und von den AKWs möchte ich lieber früher als später wegkommen. Und nachhaltige, CO2-freie Energiequellen müssen selbstverständlich werden.
Der Fall «Juan Montana»
Nachdem mich der „Tages-Anzeiger“ heute etwas unpräzise zitiert hat, hier nochmals ein Wort zur Angelegenheit „Juan Montana“: Ich verurteile schärfstens, was sich die Angreifer letzten Monat in Mürren gegenüber den Zürcher Gymischülern herausgenommen haben. Die Täter müssen mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft werden.
Simon Ammann im Kopf, Woody Guthrie im Herzen
Was kann eine Kandidatin in den letzten Tagen des Stadtratswahlkampfs von Simon Ammann und Carlo Janka lernen? Die Nerven zu bewahren und das Ziel im Auge zu behalten. Tönt einfach, ist es aber nicht immer. Da hilft es, meine Lieblings-CD der «Klezmatics» zu hören.
Mittelschicht und Mittelstand – Antwort auf eine Frage der NZZ
Die NZZ hat die StadtratskandidatInnen gefragt, wie sie den «Mittelstand» definieren würden – hier meine Antwort (in der NZZ vom Montag 22. Februar erschien sie nur gekürzt). Im Text verwende ich «Mittelschicht» und nicht «Mittelstand». Denn der Mittelstand ist ein historisch entstandener Begriff für KMU, Gewerbe, Familienunternehmen.
3 1/2 Wochen
Er machte mich schon im Voraus kribblig. Zwischendurch hatte ich sogar etwas Bammel vor ihm. Dann war er plötzlich da, stellte meine bisherige Routine auf den Kopf, vereinnahmte mich vollumfänglich. Nun neigt sich die Zeit mit ihm schon wieder ihrem Ende entgegen. Und ich muss etwas gestehen, was ich zuvor nicht für möglich gehalten hätte: Vielleicht werde ich ihn sogar etwas vermissen.





