André Odermatt
André Odermatt vertritt die SP 7 seit August 1995 im Gemeinderat, den er 1999/2000 präsidierte. Seit 2004 stand er für zwei Jahre der Spezialkommission Polizei-, Tiefbau- und Entsorgungsdepartement und Industrielle Betriebe vor und ist bis heute Vizepräsident der Gemeinderatsfraktion. André Odermatt absolvierte eine Primarlehrerausbildung und promovierte in Geografie. Seit 2004 arbeitet er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Geographischen Institut der Universität und leitet seit Februar 2009 ad interim die Abteilung Wirtschaftsgeographie.
« Seit meinen Jugendjahren hat sich Zürich von einer grauen Finanzmetropole zu einer anregenden, abwechslungsreichen und lebensfreudigen Kultur-, Wohn- und Arbeitsstadt gewandelt. Unsere Stadt ermöglicht dank erfolgreicher und konsequenter sozialdemokratischer Politik heute eine Vielfalt an Lebensformen und -welten, auf die wir stolz sein dürfen.
Jeder Wandel bringt aber auch neue Spannungsfelder mit sich. So mussten wir in den letzten Jahren als Folge des Booms auch Lösungen für die Schattenseiten des Wachstums anbieten – beispielsweise im Kampf gegen die Verknappung des bezahlbaren Wohnraums. Solche Konflikte gehören aber ebenfalls zur Stadtkultur. Sie führen zu innovativen politischen Lösungen, die manchmal in den Kanton oder gar in die ganze Schweiz ausstrahlen.
Seit 14 Jahren kann ich für die SP in verschiedenen Funktionen und Themenbereichen als Gemeinderat aktiv an Weichenstellungen für die Zukunft und an der Lösung von Problemen mitarbeiten. Meine politische Leitplanke ist stets die ökologische, soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit und die soziale Stadtentwicklung. Gerade die von finanziellen Defiziten geprägten 1990er Jahre lehrten mich, wie schnell soziale und ökologische Anliegen unter die Räder kommen können. Dank der umsichtigen Finanzpolitik konnte die Stadt Zürich diesmal während den fetten Jahren Reserven bilden. Diese ermöglichen heute die durch die weltweite Finanzkrise ausgelösten Einbrüche der Steuereinnahmen aufzufangen und die Investitionen in eine funktionierende Stadt aufrechtzuerhalten.
Ich stehe ein für eine Stadt, an der alle teilhaben können, in der soziale Gerechtigkeit gelebt wird, in der sich alle sicher fühlen können und die eine ökologische Vorreiterinnenrolle einnimmt. Dazu braucht es auch eine solide finanzielle Basis.
Meine politischen Erfahrungen, meine breiten beruflichen Kenntnisse und Forschungstätigkeiten sowie meine Fähigkeiten sachlich, lösungsorientiert und partizipativ zu politisieren möchte ich als Stadtrat zum Wohle der Zürcher Bevölkerung einbringen. »
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Blog
„Timepiece“ in kleinen Schritten Richtung Hardbrücke
Die von der SP im Rahmen von "Was Zürich braucht" unterstützte Idee „Timepiece auf die Hardbrücke“ kommt voran. Bei den bisherigen Gesprächen bin ich auf eine positive Stimmung gestossen, die Idee gefällt vielen. Am 22. Februar traf ich mich zum zweiten Mal mit den Initianten Pascal Welti und Lando Rossmaier.
64 Verkehrsschilder am Hegibachplatz: Eine Stadtbetrachtung
Es ist unbestritten: Für ein konfliktfreies Nebeneinander von Fuss-, Velo- und motorisiertem Verkehr – von privaten und öffentlichen Verkehrsmitteln – braucht es im öffentlichen Raum Regeln. Aber braucht es deswegen beispielsweise auf dem Hegibachplatz gleich 64 Verkehrsschilder?
Verkaufsverbot für Surprise: Eine unmenschliche Behördenschikane
Die kantonalen Behörden haben wieder einmal ein Verbot erlassen: Asylbewerberinnen und Asylbewerber dürfen das Strassenmagazin Surprise ab sofort nicht mehr verkaufen. Das Verbot ist so unsinnig, wie unsinnig nur sein kann.
Wohnen ist ein Grundbedürfnis des Menschen
Wohnen gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen. Menschen identifizieren sich mit den Quartieren, in denen sie leben. Eine Wohnungsnot, wie wir sie heute in der Stadt Zürich erleben, reisst langjährige nachbarschaftliche Strukturen auseinander und hinterlässt Risse im sozialen Gefüge.
Finanzpolitischer Blindflug des Kantons
Budgetdebatten sind selten eine lustige Angelegenheit, gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht. Das ist auch in der Stadt Zürich so. Wenn ich mir aber die finanzielle Situation des Kantons anschaue, so ist die städtische Ausgangslage für die anstehende Budgetdebatte doch einiges erfreulicher.





