VERKEHR: UMSTEIGEN LOHNT SICH

Mit der Annahme der Städte-Initiative gab die Stadtzürcher Bevölkerung den Auftrag, den Anteil des öffentlichen Verkehrs (öV), des Fuss- und des Veloverkehrs um zehn Prozentpunkte zu erhöhen. Die Zürcher/innen brachten damit zum Ausdruck, dass sie eine Stadt mit hoher Lebensqualität möchten, und dazu gehören ein starker öffentlicher Verkehr, gut ausgebaute Fuss- und Velowege und eine weniger schadstoffbelastete Luft.

Am 4. September 2011 hat die Stadtzürcher Bevölkerung mit der Annahme der Städte-Initiative beschlossen, die Förderung des öV sowie des Fuss- und des Veloverkehrs in der Gemeindeordnung der Stadt Zürich zu verankern. Zudem soll die Bevölkerung vor den negativen Auswirkungen des Verkehrs geschützt und die Kapazität für den motorisierten Individualverkehr nicht weiter erhöht werden. Mit der Städte-Initiative hat sich die Stadt Zürich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Der prozentuale Anteil des öV sowie des Fuss- und Veloverkehrs am gesamten Verkehrsaufkommen soll bis in 10 Jahren um mindestens 10 Prozentpunkte erhöht werden. Die SP unterstützt diese Absichten seit langem und ist die treibende Kraft bei der Umsetzung der Städte-Initiative.

Abstriche im Individualverkehr sind nötig
Ein erster Erfolg im Zuge der Städte-Initiative ist der Masterplan Velo. Damit hat der Stadtrat aufgezeigt, wie der Veloverkehr in der Stadt Zürich gefördert werden kann. Dieser Masterplan muss nun auch umgesetzt und das Velonetz in der Stadt Zürich weiter ausgebaut werden. Der Ausbau darf nicht zu Lasten von Gehflächen gehen, denn Fussgängerinnen und Fussgänger benötigen als schwächste Verkehrsteilnehmende besonderen Schutz. Und auch in den nächsten Jahren stehen noch einige Herausforderungen an: So muss z. B. der Ausbau des Tramnetzes fortgeführt werden (Tram Hardbrücke, Tram nach Affoltern). Die Tramlinien 4 und 17 sollen auch in den Randzeiten wieder häufiger fahren. Damit der öV nicht Opfer seines eigenen Erfolgs wird, muss der Ausbau rechtzeitig und langfristig geplant werden. Auch die kleinräumige Erschliessung von Quartieren durch Quartierbusse ist fortzuführen und punktuell auszubauen (z. B. die Buslinie 77 in Riesbach). Besonders in Neubauquartieren ist die öV-Infrastruktur frühzeitig zu installieren, damit sie sich bei den neuen Bewohner/innen von Anfang an etabliert und diese gar nicht erst aufs Auto zurückgreifen möchten. Allenfalls sollen mit dem ZVV neue Vereinbarungen getroffen werden.

Weil neue Strassen zu mehr Verkehr führen, lehnt die SP Waidhalde- und Stadttunnel ab. Wir akzeptieren keine neuen Autobahnen in der Stadt. Die Mobilität muss auf den öffentlichen Verkehr sowie auf den Fuss- und Veloverkehr umgelagert werden. Tempo 30 ist für die SP die beste Massnahme für den Lärmschutz. Tempo 30 ist billiger als Lärmschutzwände, erhöht die Sicherheit auf den Strassen und reduziert die Emissionen.

Die SP will:
- den konsequenten Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes und die Förderung des Velo- und Fussverkehrs.
- Tempo 30 in allen Quartieren und auf lärmbelasteten Strassen.
- keinen Stadt- und Waidhaldentunnel.

Die nächsten Termine

29.06.2017 - 18:30
25.08.2017 - 18:00
26.08.2017 - 18:00

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